Gleichzeitig stehen wir vor neuen Herausforderungen: Starkregen, Hochwasser und Trockenperioden nehmen zu und verlangen vorausschauendes Handeln.
Das Projekt EnerVi lädt Sie herzlich zu einem Online-Informations- und Mitmachabend am
Donnerstag, 26. März 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr ein.
📍 Ort: Online via Zoom
📅 Datum & Uhrzeit: 26.03.2026, 19:00 – 20:30 Uhr
🎟 Teilnahme: kostenfrei, bitte Anmeldung per E-Mail unter info@vdw-ev.de
Gemeinsam wollen wir anschauen,
- welche konkreten Möglichkeiten Sie zu Hause und im eigenen Umfeld schon heute haben (zum Beispiel bei Strom- und Wärmewende oder durch Einsparpotenziale),
- wie wir weiterdenken können – etwa beim Umgang mit Starkregen, der vorsorglichen Umgestaltung von Gewässern und der Anpassung unserer Infrastruktur,
- welche einfach zu nutzenden digitalen Werkzeuge es gibt, mit denen Sie sehen, wie sich Klimaeinflüsse und Energiewende-Maßnahmen auswirken können.
Als besonderer Gast wird Prof. Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender des BUND Naturschutz, teilnehmen. Er bringt jahrzehntelange Erfahrung aus Natur- und Klimaschutz mit und zeigt,
- was vor Ort tatsächlich sinnvoll machbar ist,
- wie Naturschutz und Energiewende gut zusammengehen, etwa durch die Renaturierung von Flussläufen als wirksamen Hochwasserschutz und wie Projekte so umgesetzt werden können, dass alle Beteiligten profitieren.
Vorgestellt werden außerdem leicht verständliche Planungs- und Entscheidungshilfen, die im Rahmen des EnerVi-Projekts des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelt wurden. Damit können Sie direkt am Beispiel Ihres Hauses oder Ihrer Straße ausprobieren, welche Maßnahmen in Frage kommen und wie groß das
Potenzial ist.
Ziel von EnerVi – kurz für „Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen“ ist es, im Rahmen von partizipativ-gesellschaftlichen Prozessen systemübergreifend Innovationen zu entwickeln, um Bürgerinnen und Bürgern die Folgen der Energiewende transparent zu machen sowie nachhaltiges Verhalten zu aktivieren. Geleitet wird das Projekt vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Weitere Partner sind das Institut für Soziologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Unetiq GmbH und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e. V. (VDW). Die VDW verantwortet die Bereiche
Kommunikation und Transfer und führt diese Veranstaltung durch. Die Gemeinden Külz und Neuerkirch, sowie die Stadt Berlin, sind Modellkommunen des Projekts.
Kommen Sie online dazu, bringen Sie Ihre Fragen, Erfahrungen und Ideen mit und lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir den Rhein-Hunsrück-Kreis zukunftssicher, lebenswert und nachhaltig gestalten können.
