Coronavirus; aktuelle Informationen

Corona-Situation in den KiTa´s

26. Coronabekämpfungsverordnung RLP (08. September 2021)

Regelbetrieb ohne Einschränkung des Betreuungsumfangs

  • sollte der Regelbetrieb von der Konzeption abweichen, erfolgt dies in Abstimmung zwischen den Beteiligten vor Ort (Träger/Leitung/Elternausschuss)
  • wird das Angebot gem. § 22 der 26. Coronabekämpfungsverordnung RLP örtlich eingeschränkt, ist eine Notbetreuung einzurichten (der Bedarf bei Notbetreuung ist glaubhaft darzulegen, aber nicht durch Nachweise zu belegen!)
  • empfohlen wird die aktuell geltende Hygiene-Empfehlung des Landes RLP https://kita.rlp.de/fileadmin/kita/01_Themen/Startseite/2021_Aktuelle_Meldungen/5._Fassung_Hygieneempfehlungen_kita_070721_Endfassung.pdf
  • die Wahl des Elternausschusses soll in der Regel als Briefwahl stattfinden, wenn Hygieneregeln sowie Schutzmaßnahmen nicht durchgängig sichergestellt werden können
  • auf das Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen wird hingewiesen https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-kita/
  • zwei Mal wöchentlich werden für die Mitarbeitenden Selbsttestungen zur Verfügung gestellt, hierzu werden keine Bescheinigungen ausgestellt
Maskenpflicht (nach der 26. Coronabekämpfungsverordnung und nach Vereinbarung unter unserer Trägerschaft):
  • Maskenpflicht für Jugendliche und alle erwachsenen Personen, die sich während der Hol- und Bringsituation in der KiTa aufhalten, sowie bei der Übergabe im Außengelände
  • Maskenpflicht im Innenraum entfällt lediglich bei pädagogischer Intervention, falls der Mitarbeitende geimpft oder genesen ist
  • Maskenpflicht im Innenraum besteht für alle ungeimpften Mitarbeitenden
  • Maskenpflicht entfällt für alle Mitarbeitenden im Außengelände
  • Kinder sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen
  • da die KiTa als öffentlicher Raum zu bewerten ist, greift die Maskenpflicht insbesondere während der Eingewöhnung von allen Erwachsenen im Innenraum (gem. § 3 Abs. 2 der 26. Coronabekämpfungsverordnung RLP)
  • Die Maskenpflicht gilt erst dann generell wieder für alle (auch bei päd. Intervention), ab Warnstufe 3

Testpflicht der Mitarbeitenden:
Grundsätzlich unterliegen alle einer Testpflicht, ausgenommen die, die nachweisen können, geimpft oder genesen zu sein. (Ausnahme bei Symptomen/Verdachtsfällen/Hausstandangehörigen, nähere Erläuterungen auf Anfrage möglich). Diese Testpflicht greift, wenn Mitarbeitende mindestens fünf Werktage (nicht Sonn- und Feiertage) hintereinander, aufgrund von Urlaub oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben (nähere Infos unter § 8 und §3 Abs. 7 der 26. Coronabekämpfungsverordnung RLP) (Selbsttestung ist ausreichend).

In der KiTa ist eine Coronainfektion bekannt geworden – Was nun?

Wir handeln äußerst gewissenhaft und informieren alle Eltern und Mitarbeitenden, sobald uns ein Fall bekannt wird. Dazu haben wir folgende Meldekette erarbeitet, welche als Standard in jeder KiTa bekannt ist:

Schritte

Verdacht

Verdachtsfall eines Familienangehörigen

bestätigte Infektion

Schritt 1: Information und Meldung an die KiTa bei Verdacht

Eltern oder Mitarbeitender informiert KiTa unverzüglich über einen Verdachtsfall.

 

Bei dem Verdacht eines Familienangehörigen (Hausstandsangehörigen) ist die KiTa unverzüglich zu informieren – bevor das Kind die Einrichtung aufsucht.

Eltern/Mitarbeitender informiert KiTa unverzüglich über eine bestätigte Infektion.

 

 

Schritt 2: Meldung an die Behörden

Meldung an das Gesundheitsamt und das Landesjugendamt.

Meldung an das Landesjugendamt.

Meldung an das Gesundheitsamt und das Landesjugendamt sowie namentliche Meldung aller Personen, für die ein Betretungsverbot ausgesprochen wurde (relevanter Kontaktbereich).

 

Schritt 3

PCR Testung des Verdachtes

 

Bis dahin werden alle Beteiligten über einen möglichen Verdachtsfall informiert.

Testergebnis muss abgewartet werden.

Kind besucht vorsorglich, bis zur Klärung der Sachlage, die Einrichtung nicht. Testergebnis wird abgewartet.

Betretungsverbot durch die KiTa für alle Personen aus dem relevanten Kontaktbereich aussprechen.

Dieses gilt nicht für geimpfte oder genesene Personen/Personen, Personen,  die durchgängig im Innenraum FFP2 Maske getragen haben. Dieses Betretungsverbot kann gegen Vorlage einer negativen PCR-Testung vorzeitig beendet werden.

 

Schritt 4

PCR Test bestätigt sich nicht.

Meldung an das Landesjugendamt und Gesundheitsamt.

Information aller Beteiligten.

 

PCR Test bestätigt sich: Verfahren siehe Spalte „bestätigte Infektion“

Je nach Ergebnis spricht das Gesundheitsamt das weitere Vorgehen aus.

Hier arbeitet die KiTa in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

PCR Testung

Ein PCR-Test kann nach glaubhafter Darlegung der Sachlage zum Kontakt einer infizierten Person kostenfrei für jeden durchgeführt werden. Sollte die Teststelle einen Nachweis benötigen, können Sie die E-Mail der KiTa-Leitung über den Ausspruch des Betretungsverbotes dazu nutzen.

Bitte bedenken Sie, dass ein Test erst ab einem gewissen Abstand zum Kontakt des Infizierten sinnig ist. (frühestens ab 4. Tag)

Schritt 5

 

Meldung an das Landesjugendamt, ob der Test des Hausstands- angehörigen positiv oder negativ war.

Testergebnisübermittlung

Übermittlung des Testergebnisses eigenständig an das Gesundheitsamt testergebnis@rheinhunsrueck.de unter Angabe der KiTa.

Schritt 6

 

 

Wiederaufnahme der Betreuung/Arbeit

Nach Vorlage des negativen PCR-Testes in der KiTa, können die Kinder wieder im Regelbetrieb betreut werden/ kann die Arbeit wieder aufgenommen werden, sofern die personellen Ressourcen dafür zur Verfügung stehen.

Bitte bedenken Sie, dass auch Mitarbeitende ggf. einen Test vorweisen müssen.

Finden Eingewöhnungen statt?

Ja – der Regelbetrieb wird aufrechterhalten, ohne Einschränkungen des Betreuungsumfangs.

Die nachfolgenden, für alle KiTas verbindlichen Verfahrensweisen legten wir gemeinsam mit allen Kita-Leitungen in unserer letzten Konferenz für die Eingewöhnung fest:

  • Eltern müssen keinen Nachweis über Impfung oder Genesung erbringen
  • Eltern unterliegen nicht der Testpflicht
  • Eltern werden aber zum korrekten Tragen einer FFP2-Maske im Innenraum von uns verpflichtet (Im Falle einer Coronainfektion in der KiTa besteht dann auch keine Konsequenz für die Eltern, ebenso entsteht im Falle einer Infektion des ggf. betroffenen Elternteils keine Konsequenz für die KiTa. Das heißt, wir minimieren somit das Risiko einer Infektion und das eines Betretungsverbotes).

Hinweis:

Ebenfalls haben wir uns darauf verständigt, dass auch das Lehrpersonal unserer Auszubildenden bei Praxisbesuchen zum Tragen einer FFP2 Maske verpflichtet sind.

Es ist, je nach KiTa möglich, dass sich zusätzliche sinnvolle Hygienemaßnahmen ergeben. Diese sind dann in Abstimmung mit dem Elternausschuss und allen Mitarbeitenden beschlossen und an alle KiTa-Akteure kommuniziert worden.

Wir empfehlen unseren Mitarbeitenden die Maske auch während der pädagogischen Intervention dringlichst, aus Gründen des Selbst- und Fremdschutzes, zu tragen.

Trotz der pandemischen Situation wünschen wir allen KiTas und Familien einen guten Start ins neue KiTa-Jahr 2021/2022 und hoffen auf einen ruhigeren Herbst.

Bleiben Sie gesund!

Gemeinsame Hygiene-Empfehlungen für Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz (5. Fassung)

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