Seit 2013 wird in Simmern einmal im Jahr zum Tanzcafé eingeladen. Jetzt fand die Veranstaltung erstmals im KiR in Rheinböllen statt und rund 120 Damen und Herren aller Altersklassen hatten sich eingefunden und frönten bei Kaffee und Kuchen der Gemütlichkeit. Viele schwangen das Tanzbein „so wie früher“. Wer das nicht mehr konnte oder wollte, hatte sich viel zu erzählen. Nach der offiziellen Begrüßung führte Verbandsgemeindebürgermeister Michael Boos die Stadtbürgermeisterin Bernadette Jourdant zum Eröffnungstanz, musikalisch begleitet von Winfried Kaspar aus Argenthal, der während des gesamten Nachmittags den musikalischen Ton angab.
„Tanzcafé mit Live-Musik für Jedermann“ wird stets arrangiert vom „Netzwerk Demenz im Rhein-Hunsrück-Kreis“. Das Netzwerk besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Bereiche bzw. Professionen. Die fachübergreifende Zusammenarbeit soll es ermöglichen, zwischen den Kooperationsmitgliedern vereinbarte Vorgehen und verabredete Maßnahmen im Sinne der Menschen mit Demenz sowie ihrer Angehörigen und anderer nahestehender Pflegepersonen bestmöglich umzusetzen.
Die Freude war allen Beteiligten anzusehen. Beim Abschied hörten die fleißigen Helferinnen und Helfer den Satz „So einen schönen Nachmittag hatte ich schon lange nicht mehr, das müsst Ihr öfter machen!“ natürlich sehr gerne und die Pläne für das nächste Mal werden schon geschmiedet!
Die Organisation beim Tanzcafé in Rheinböllen lag in den Händen verschiedener Organisationen und Initiativen: Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen, „Zuhause im Stadtteil“ mit Nadja Hoffmann, dem Puricelli-Stift, Katrin Beisiegel, Gemeindeschwester „Plus“ - federführend bei Gemeindeschwester Rachida Hänsch, - Pflegestützpunkt Simmern - Regina Justus und der Stadt Rheinböllen.
Text & Bild von Dieter Diether, Der Stadtschreiber

