Belebungsbecken der Kläranlage Rheinböllen

Kläranlage Rheinböllen


Endausbaustufe1996

1. Ausbaustufe

1989 - 1990 mit erster Inbetriebnahme am 11.12.1990

Einzugsbereich

Ortsgemeinden Dichtelbach, Ellern, Erbach, Rheinböllen sowie die 
Ortsteile Kleinweidelbach und Waldsiedlung

Anschlusswert

8.550 Einwohnergleichwerte (EGW)

Bauwerke

Betriebsgebäude, Rechen-/Sandfang, Belebtschlammbecken I und II (Volumen je 1.290 m³), Regenüberlaufbecken
(Fassungsvermögen 1.350 m³), Nachklärbecken (Fassungsvermögen 1.150 m³)


Verlauf des Abwassers

Im Zulaufbereich befindet sich der Vereinigungsschacht. Von hier durchläuft das Mischwasser das Trennbauwerk, welches am Kopfende des Regenüberlaufbeckens angeordnet ist. Hinter dem Trennbauwerk ist eine Abwassermengenmessung installiert, die dem biologischen Kläranlagenteil die zulässige Abwassermenge zuführt.

Der Kläranlage wird eine größere Mischwassermenge zugeleitet. Daher bestand die Notwendigkeit als letzte Regenentlastung des Gesamteinzugsgebietes auf der Kläranlage ein Regenüberlaufbecken (RÜB) zu errichten. Die Höhenlage des Zulaufs ermöglicht es, das RÜB in freiem Zulauf zu beschicken und den Klärüberlauf dem Guldenbach in freier Vorflut zuzuführen.

Nach der Abwassermengenmessung fließt das Mischwasser über einen Feinsiebrechen mit nachgeschalteter Rechengutpresse durch den belüfteten Sand- und Fettfang ins Verteilerbauwerk. Dort wird das Schmutzwasser mit Rücklaufschlamm gemischt und auf die beiden gleich großen Belebtschlammbecken verteilt. Über die Ablaufschächte der Belebtschlammbecken gelangt der biologisch gereinigte Abwasserstrom zum Nachklärbecken.
Im Nachklärbecken, das als Trichterbecken ausgeführt wurde, wird der Belebtschlamm vom gereinigten Abwasser getrennt. Der Schlamm sinkt auf den Beckenboden ab und wird wieder der biologischen Stufe zugeführt. Der anfallende stabilisierte Überschussschlamm wird über die Kommunale Klärschlammverwertung Rhein-Hunsrück-Kreis (KK RHK) AöR entsorgt.

 Das Abwasser in unserer Kläranlage Rheinböllen wird in 3 Stufen gereinigt:

  • mechanisch (Rechen, Sandfang, Fettfang)
  • biologisch (Belebtschlamm unter Zuhilfenahme von Mikroorganismen)
  • Phosphat-Fällung durch Zugabe von Eisen-III-Chlorid

 

Zulässige Parameter laut Genehmigungsbescheid

Jahresschmutzwassermenge

80.000 m³

Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB)

45 g/l

Stickstoff gesamt (Nges)

8 mg/l

Phosphor gesamt (Pges)

1,6 mg/l

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