Solardächer in der Ortsgemeinde Neuerkirch

Projekte & Services


Klimaschutz wird vor Ort anhand ganz konkreter Projekte sichtbar – in unseren Gebäuden, im Verkehr, in den Ortslagen und in der Landschaft. Hier zeigen wir, welche Projekte aktuell laufen oder geplant sind, wie sie finanziert werden und welchen Nutzen sie für Klima, Umwelt und Lebensqualität in der Verbandsgemeinde haben. Viele Vorhaben werden durch Bundes‑ und Landesprogramme wie die Nationale Klimaschutzinitiative oder KIPKI gefördert.

  • Klimaschutzmanagement & Klimaschutzintegration 2025–2028

    Das Klimaschutzmanagement ist die Schaltstelle für alle Klimathemen in der Verbandsgemeinde. Es sorgt dafür, dass Konzepte, Förderprogramme und Projekte zusammenpassen und Klimaschutz in allen Bereichen der Verwaltung mitgedacht wird.

     Aufgaben des Klimaschutzmanagements

    • Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts und des Anschlussvorhabens 2025–2028
    • Koordination von Projekten wie PV‑Offensive, LED‑Umrüstung, E‑Mobilität, Modernisierung der Kläranlage, Renaturierung und Hochwasserschutz
    • Vorbereitung von Beschlüssen, Förderanträgen und Machbarkeitsstudien
    • Aufbau und Pflege eines Monitorings für Energieverbräuche, Emissionen und Projektfortschritte
    • Organisation von Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Beteiligungsformaten

     
    Klimaschutzintegration – Klimaschutz als Querschnittsaufgabe

    • Klimaschutz wird bei Bauleitplanung, Gebäudemanagement, Beschaffung, Verkehr, Wasser/Abwasser sowie Natur‑ und Landschaftspflege systematisch berücksichtigt.
    • Klimachecks für wichtige Projekte (Neubau, Sanierung, Mobilitätsmaßnahmen).
    • Einbindung des Klimaschutzmanagements in Ausschüsse und Arbeitsgruppen (z.B. Bau‑, Umwelt‑ und Planungsausschuss).
    • Einheitliche Standards für Energieeffizienz, erneuerbare Wärme, PV, Klimaanpassung.


    Aktuelle Schwerpunkte

    • Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts
    • Erfüllung der Pflichten im Kommunalen Klimapakt
    • Umsetzung und Abrechnung der KIPKI‑Projekte; Verstetigung durch Monitoring
    • Integration der Kommunalen Wärmeplanung in konkrete Projekte (Wärmenetze, Sanierungsschwerpunkte)
    • Einführung eines einheitlichen Energiecontrollings & Entwicklung eines jährlichen Klimaschutzberichtes
  • Integriertes Klimaschutzkonzept 2024–2025 

    Fahrplan in Richtung 2040.

    Das integrierte Klimaschutzkonzept (iKSK) zeigt, wo die Emissionen in der Verbandsgemeinde entstehen, welche Potenziale bestehen und mit welchen Maßnahmen die Klimaziele erreicht werden können. Die Erarbeitung wurde über Bundesmittel (Nationale Klimaschutzinitiative) gefördert.

     Worum es geht

    • umfassende Energie‑ und Treibhausgasbilanz für die gesamte Verbandsgemeinde
    • Potenzialanalyse für erneuerbare Energien, Effizienz und Sanierung
    • Maßnahmenkatalog mit Projekten für Verwaltung, Ortsgemeinden, Unternehmen und Privathaushalte

     

    Ausgangslage & Potenziale

    • Große Emissionsanteile in Wärmeversorgung, Stromverbrauch und Verkehr
    • Hohe Potenziale bei Dach‑PV, Nahwärme, Sanierung kommunaler und privater Gebäude, klimafreundlicher Mobilität sowie natürlichem Klimaschutz

     

    Ziele bis 2040

    • deutliche Senkung des Endenergieverbrauchs, insbesondere im Gebäudebereich
    • schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien in Strom und Wärme
    • Klimaneutralität der Verbandsgemeinde bis 2040 als gemeinsames Ziel mit dem Rhein‑Hunsrück‑Kreis

     

    Handlungsfelder & Maßnahmen

    • Kommunale Liegenschaften & Energiemanagement
    • Wärme & Kommunale Wärmeplanung
    • Strom & Erneuerbare Energien
    • Verkehr & Mobilität
    • Natürlicher Klimaschutz & Klimaanpassung
    • Öffentlichkeitsarbeit & Bildung

     

    Umsetzung & Förderung

    • Umsetzung über das Anschlussvorhaben 2025–2028 – gefördert über die Nationale Klimaschutzinitiative
    • Ergänzend finanzieren KIPKI‑Mittel konkrete Investitionsprojekte (z.B. PV, LED, Kläranlage, Renaturierung)


  • Kommunale Wärmeplanung (KWP)

    Unser Fahrplan für die Wärmewende.  

    Die Wärmeversorgung von Gebäuden ist einer der größten Hebel für den Klimaschutz in der Verbandsgemeinde. Mit der Kommunalen Wärmeplanung schaffen wir eine strategische Grundlage, um Wärme Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umzustellen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Wärmeplanung zeigt, wo sich Wärmenetze lohnen, welche Gebiete sich eher für dezentrale Lösungen eignen und wie Bürgerinnen und Bürger diese Informationen für ihre Investitionsentscheidungen nutzen können. 

    Die Verbandsgemeinde hat mit dem Rhein‑Hunsrück‑Kreis eine Kommunale Wärmeplanung erarbeitet. Sie wurde durch Förderprogramme des Bundes und des Landes unterstützt und bildet die Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung.

    Was ist Kommunale Wärmeplanung?

    • Strategisches Instrument zur Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien
    • Grundlage: Wärmeplanungsgesetz (WPG) und Landesgesetz
    • Ziel: langfristig sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung

     

    Der Prozess in sieben Schritten

    • Eignungsprüfung
    • Bestandsanalyse
    • Potenzialanalyse
    • Zielszenario & Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete
    • Umsetzungsstrategie & Maßnahmenkatalog
    • regelmäßige Fortschreibung
    • Umsetzung in konkreten Projekten

     

    Akteure & Zusammenarbeit

    • Verbandsgemeinden, Rhein‑Hunsrück‑Kreis, Planungsbüros
    • Netzbetreiber, Energieversorgungsunternehmen, größere Wärmeerzeuger
    • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland‑Pfalz als fachliche Begleitung

     

    Zeitstrahl & aktueller Stand

    • Projektstart, Vergabe, Abschluss der Bestands- und Potenzialanalyse, Bürgerinfos, Entwurf des Wärmeplans, Ratsbeschluss, Veröffentlichung
    • Veröffentlichung des Abschlussberichts im Downloadbereich

     

    Ergebnisse: Wärmenetze & dezentrale Lösungen

    • Identifikation von Gebieten mit Potenzial für Wärmenetze (z.B. in dichteren Ortslagen).
    • Empfehlung dezentraler Lösungen (Wärmepumpen, Biomasse, Solarthermie) in anderen Bereichen.
    • Grundlage für zukünftige Förderprogramme, Sanierungsstrategien und Investitionsentscheidungen.

     

    Was bedeutet das für meine Heizung?

    • Der Wärmeplan ist ein strategischer Plan, kein unmittelbares Zwangsinstrument.
    • Einzelne Pflichten können erst aus späteren Beschlüssen (z.B. Satzungen, Netzausweisungen) entstehen.

     Empfehlung: frühzeitig Energieberatung nutzen und geplante Wärmenetze oder Eignungsgebiete berücksichtigen.

     Bürgerinformation & Beteiligung

    • Bürgerinfos, Workshops, Online‑Umfragen zur Wärmeplanung
    • Möglichkeit, Fragen und Hinweise an die Klimaschutzmanagerin zu richten

     

    Zukünftige Umsetzung der Wärmeplanung

    Damit die Wärmewende gelingt, werden die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung in konkrete Projekte übersetzt. Dazu gehören die Entwicklung von Nahwärmenetzen, Beratungsangebote zum Heizungstausch und die Abstimmung mit Förderprogrammen von Bund und Land. Wir informieren hier über den Stand der Arbeiten, wichtige Termine und Beteiligungsmöglichkeiten.

  • Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI)

    Logo der KIPKI Förderrung


    840.000 Euro für Klimaschutzprojekte vor Ort.

    Mit KIPKI stellt das Land Rheinland‑Pfalz den Kommunen zusätzliche Mittel für Klimaschutz und Klimaanpassung zur Verfügung. Die Verbandsgemeinde Simmern‑Rheinböllen erhält rund 840.000 Euro, um besonders wirksame Projekte zügig umzusetzen. Auf dieser Seite stellen wir die geförderten Maßnahmen vor, zeigen deren Klimaeffekt und erläutern, wie KIPKI andere Programme wie die Nationale Klimaschutzinitiative ergänzt. Es werden acht Projekte umgesetzt - die Energie- und Klimaschutzagentur unterstützt uns bei der Umsetzung.

    Was ist KIPKI?

    • Landesprogramm zur Förderung kommunaler Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen
    • Schwerpunkt: schnelle, sichtbare CO₂‑Minderung und Anpassung an Klimafolgen
    • Ergänzt Bundesprogramme wie die Nationale Klimaschutzinitiative

     

    KIPKI-Projekte in unserer Verbandsgemeinde

    • E‑Bürgerbusse – Ersatz fossiler Bürgerbusse durch vollelektrische Fahrzeuge
    • Elektrische Dienstfahrzeuge – Umstellung von Dienst‑Pkw auf E‑Fahrzeuge samt Ladeinfrastruktur
    • PV‑Offensive auf kommunalen Dächern – zusätzliche Solaranlagen auf Gemeindehäusern, Schulen, Infrastrukturbauten
    • Batteriespeicher – Speicher für bestehende PV‑Anlagen (z.B. Straßenbeleuchtung)
    • LED‑Sanierung – Umrüstung von Straßenbeleuchtung sowie Innenbeleuchtung in Schulen und Kitas
    • Modernisierung Kläranlage Rheinböllen – energetische Optimierung und CO₂‑Minderung
    • Hochwasserschutz & Renaturierung – Feuchtbiotope, Versickerungsflächen, Wasserrückhalt

     

    Klimaeffekt & Mehrwert

    • dauerhafte Energie‑ und Kosteneinsparung in der kommunalen Infrastruktur
    • Ausbau erneuerbarer Energien und Stärkung der regionalen Energieversorgung
    • verbesserter Schutz vor Starkregen und Hitze, mehr Biodiversität und Aufenthaltsqualität

     

    Verbindung zu anderen Bausteinen

    Die Projekte setzen Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes und Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung direkt um und tragen zur Zielerreichung im Kommunalen Klimapakt bei.

    KIPKI / Kommunale Klimaoffensive Rheinland‑Pfalz

  • Kommunaler Klimapakt Rheinland Pfalz (KKP)

    Unsere Selbstverpflichtung bis 2040

    Die VG ist seit März 2023 Mitglied im Kommunalen Klimapakt Rheinland‑Pfalz. Damit verpflichtet sie sich zu ambitioniertem Klimaschutz – erhält im Gegenzug aber auch zusätzliche Unterstützung und Förderung durch das Land.

     Was ist der Kommunale Klimapakt?

    • Freiwilliges Bündnis zwischen Land und Kommunen
    • Kommunen verpflichten sich zu systematischem Klimaschutz, strategiegestütztem Vorgehen, Monitoring und regelmäßiger Berichterstattung
    • Land unterstützt mit Beratung, Wissenstransfer und zusätzlichen Förderoptionen

     
    Unser Ziel: Klimaneutral bis 2040

    • Leitbild: Treibhausgasneutrale Verbandsgemeinde bis 2040 – deutlich vor dem Bundesziel 2045
    • Grundlage: integriertes Klimaschutzkonzept, Kommunale Wärmeplanung, Anschlussvorhaben 2025–2028
    • Schwerpunkte: erneuerbare Energien, Wärmewende, klimafreundliche Mobilität, kommunale Infrastruktur, natürlicher Klimaschutz

     
    Unsere Verpflichtungen

    • Umsetzung und Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts
    • Durchführung und Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung
    • Jährliche Sachstandsberichte und CO₂‑Bilanzierung
    • Aktive Bürgerbeteiligung und Transparenz

     
    Welche Unterstützung wir bekommen

    • Fachliche Beratung und Netzwerke über das Land und die Energie- und Klimaschutzagentur
    • Zugang zu Fördermitteln, u.a. aus der Nationalen Klimaschutzinitiative und aus Landesprogrammen wie KIPKI
    • Unterstützung bei der Vernetzung im Rhein‑Hunsrück‑Kreis

     
    Ihre Rolle im Klimapakt

    • Teilnahme an Veranstaltungen, Umfragen und Beteiligungsformaten
    • Nutzung von Energieberatung und Förderprogrammen
    • Eigenes Handeln bei Sanierung, Heizungstausch, Mobilität und naturverträglicher Gartengestaltung
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